Das Frauenteam I der Borussia trat wegen dem morgigen Totensonntag bereits heute beim 1. FFC Frankfurt an. Das Team von Bart Denissen wollte wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen. Doch auch in Frankfurt gab es nichts zu holen. Gegen die drei großen Mannschaften Wolfsburg, Potsdam und jetzt Frankfurt kassierte der VfL insgesamt 22 Gegentore. 840 Zuschauer schauten sich die Blamage der Borussia live an.

Von Anfang an machte der FFC Druck. Verena Aschauer setzte sich in der ersten Minute auf der linken Seite durch und flankte ins Zentrum, wo Laura Feiersinger wartete. Doch Galdbachs Torfrau Lisa Venrath konnte den Ball klären. Vierte Minute: Erneut der FFC mit einer guten Chance, Geraldine Reuteler wurde geschickt, legte quer und Feiersinger scheiterte erneut an Venrath. Innerhalb von fünf Minuten drei Tore für die Frankfurterinnen, in der siebten Minute kam Feiersinger an den Ball, spielte durch auf Margarita Gidion, die den Ball vorbei an Venrath ins Tor legte. Drei Minuten später, nach einer von der Borussia geklärten Ecke eroberte der FFC den Ball zurück und eine Hereingabe von rechts verwertete Laura Freigang mit dem Kopf. nur 120 Sekunden später das 3:0, einen Schuss von Aschauer lenkte Feiersinger ins lange Eck. Und so ging es weiter, Einbahnstraßenfußball auf das Gehäuse des VfL. 20. Minute: tolle Kombination des FFC, die Reuteler nach starkem Zuspiel von Aschauer vollendete. 35. Minute, Reuteler dribbelte bis zur Torauslinie, legte den Ball zurück auf Tanja Pawollek und diese schob unbedrängt zum 5:0 ein. Es war jetzt schon ein Debakel, doch bis zur Halbzeit fiel zum Glück für die Gäste kein weiterer Gegentreffer.

In den zweiten 45 Minuten das gleiche Bild, nur der 1. FFC spielte und der VfL war wie das Kaninchen vor der Schlange. Pawollek nahm in der 54. Minute Maß und schoß den Ball aus ca. 17 Metern ins Tor. Und es folgten weitere Gegentreffer. 63. Minute, Marilena Widmer kam im Zentrum an den Ball, legte raus auf Feiersinger, die auf Venrath zudribbelte und ins lange Eck einschob. Weitere sieben Minuten später, Aschauer schickte Feiersinger, die sofort schoß, Borussias Torfrau Venrath konnte den Ball nicht festhalten und Freigang staubte zum 8:0 ab. Zwei Minuten später fast der Ehrentreffer, Kerstin Bogenschütz spielte einen Steilpass auf Vanessa Wahlen, aber FFC-Torfrau Bryane Somerton Heaberlin kam aus dem Tor und konnte den Ball noch abwehren. Die Hessinnen dominierten auch klar in der zweiten Hälfte und als Angelika Söder die Partie nach 91. Minuten abpfiff, konnte der VfL froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben.

Mit diesen Leistungen hat das Team in der Bundesliga nichts zu suchen. Allerdings können die Spielerinnen nicht wirklich etwas dafür, sie versuchen alles, aber es sind zu viele nicht erstligataugliche Akteurinnen im Team. Da Borussia aber nichts in das Team investieren will, muss man sich wohl damit abfinden, in der nächsten Saison wieder in der 2. Bundesliga zu spielen.



Last Updated (Saturday, 24 November 2018 21:12)