Heute traf die erste Frauenmannschaft der Borussia im dritten Spiel in dieser englischen Woche auswärts auf das Team der TSG Hoffenheim.

Es musste ein Erfolgserlebnis her, um den Anschluß an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren. Doch die TSG machte diesen Wunsch schnell zunichte. Sofort wurde der VfL in die eigene Hälfte gedrängt. Nach einem Eckball von Leonie Pankratz parierte Borussias Torfrau Michelle Marie Wassenhoven den ersten Schuß, der zweite von Lenan Lattwein zappelte in der 10. Minute im Netz. Vier Minuten später fast der nächste Treffer, nach schönem Kombinationsspiel mit Nicole Billa stand Pankratz frei vor dem Tor von Wassenhoven, doch sie konnte zur Ecke klären. Die Gastgeberinnen drängten weiter auf das 2:0, doch die letzte Konsequenz fehlte. In der 36. Minute die erste erwähnenswerte Aktion der Gladbacherinnen. Nach einem Ballgewinn in der Spielhälfte der TSG konnte der VfL einen ersten Torschuss verbuchen, doch Friedericke Abt auf Seiten der Hoffenheimer war zur Stelle. Doch was war das, Jubel unter den Boussenfans. Ein langer Ball aus den Reihen der Abwehr der Borussia konnte von Abwehrspielerin Johanna Kaiser nicht abgewehrt werden und Kelly Simons setzte sich eiskalt durch. Sie vollendete durch die Beine von Abt in der 41. Spielminute. Unglücklichweise verletzte sie sich bei dieser Aktion und musste vom Platz getragen werden.Hoffentlich ist es nicht so ernst, gute Besserung Kelly!! Auf Grund dieser Verletzung ließ Schiedsrichterin Laura Duske vor 350 Zuschauer vier Minuten nachspielen. In der 46. Minute dann die erneute Führung für Baden-Württembergerinnen, Franziska Harsch behauptete am Rande des 16m-Raumes den Ball gegen Wassenhoven und legte auf Billa ab, welche eine Gegenspielerin austanzte und in die rechte obere Ecke zum 2:1 Pausenstand vollendete.

In den zweiten 45 Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin. Beide Seiten brachten keinen Druck zum Tor, trotzdem dominierten die Hoffenheimerinnen weiter. In der 66. Minute das 3:1, Judith Steinert eroberte den Ball an der Mittellinie und kämpfte sich bis zum Strafraum durch, danach legte Maximiliane Rall auf Lattwein ab, die gekonnt vollendete. Nur eine Minute später Foulelfmeter für die Gastgeberinnen, Pankratz eiskalt ins linke untere Eck, während Wassenhoven ins rechte sprang. Bei kaltem und regnerischem Wetter änderte sich aber am Spielstand nichts mehr und so musste der VfL erneut ohne einen Punkt die Heimreise antreten.